Preisträger 1. Sächsischer Kinderkunstpreis „Zeig mir das Land Kikuria“ der LKJ Sachsen e.V.
Hier sind die Preisträger mitsamt den Würdigungen, wie sie von den Kindern der Kinderjurys und den Erwachsenen der Fachjury zur Preisverleihung verlesen wurden:
Preisträger im Bühnenprogramm (Theater, Musik und Zirkus):
„Das Gericht der Tiere“ der Klasse 6a der Mittelschule Krauschwitz
„Es ist uns sehr schwer gefallen uns für einen Sieger zu entscheiden. Schade, dass es keine 2. Plätze gibt, denn das wären für uns: Gwendoline Michael und ihr Keyboard aus Dresden und die Frösche vom Kinderzirkus Applaudino aus Zittau. An dem Stück, was jetzt gewonnen hat, gefiel uns die lustige, interessante und spannende Geschichte besonders gut.“ (Jury: Lilly-Marlen, Magdalena und Emmanuel aus Leipzig, begleitet von Katja Schulze, Theaterpädagogin aus Leipzig)
Preisträger im Bühnenprogramm (Tanz) und Hörspiel: „Farbenfroh“ der Tanzklasse der Musik- und Kunstschule „Ottmar Gerster“ Borna
„Wir freuen uns, dass ihr alle gut durchgehalten habt. Wir konnten uns nur sehr schwer entscheiden, da alle sehr gut waren. Aber wir konnten nur einen ersten Platz vergeben. Wichtig war uns bei der Bewertung, dass das Thema eingehalten wurde und die Synchronität, Ausstrahlung, Körperhaltung, Umsetzung der Musik, die Idee des Abschlusses, die Kostüme und der Gesamteindruck. Die Gruppe, die gewonnen hat, hat die Kriterien besonders gut erfüllt. Gewonnen hat der Tanz „Farbenfroh“ von der Musik- und Kunstschule „Ottmar Gerster“ Borna.“ (Jury: Nina und Julia aus Weißwasser, Eline und Elisabeth aus Dresden, begleitet von Claudia Schulz, Tanzpädagogin aus Dresden)
Preisträger in der Ausstellung (Bildende Kunst und Literatur): das Bild „Ich und mein Dorf“ von Debbie Krautz aus Halbendorf (Mittelschule Schleife)
„Das Bewerten war nicht leicht. Jedes Bild hat etwas Besonderes. Uns gefiel besonders, wenn es in einem Bild oder ein einem Objekt einen Zusammenhang gab und trotzdem vielfältige bunte Details zu sehen waren. Kikuria ist ein Phantasieland, da kann alles Mögliche nebeneinander sein. Wir würden am liebsten mehrere Preise vergeben, wenn das möglich wäre. Unsere Wahl für den Kinderkunstpreis bildende Kunst fiel auf das Bild: „Ich und mein Dorf“ von Debbie Krautz. Wir haben diese Bild als Preisträger gewählt, weil alle 6 Kinder der Jury damit einverstanden waren, dass dieses Bild den Preis erhält. Diese Bild hat etwas Besonderes, weil es die Phantasiewelt mit der eigenen Heimat verbindet. Der Alltag ist dabei und der dunkle Himmel hat eine Tiefe. Es ist alles da: das Innere und das Universum gleichzeitig. Es hat eine auffällige anziehende Bildkomposition: es strömt wie etwas nach außen und gleichzeitig gibt es einen Kreis mit einer Kraft / ein Geheimnis in der Mitte im unteren Teil des Bildes. Das wirkt wie ein Boden, ein Grund auf den alles aufgebaut ist. In dem Bild sind viele Symbole gemalt, die etwas bedeuten können und alles hat einen Zusammenhang. Da geschieht etwas. Zum Beispiel ist da eine Geige in der Luft – wie Musik, die ist auch luftig. Die Farben haben uns gut gefallen: das Violett und das Gelb, es ist malerisch sehr schön. „Das Dorf sieht man, aber es ist anders, als wenn es die Erde in echt ist – man sieht wie das Mädchen auf ihre Heimat schaut und wie sie sich freut.“ (Jury: Franz aus Weißwasser sowie Johanna, Ole, Johannes, Freia und Ida aus Leipzig, begleitet von Juliane Scholz, Objektkünstlerin aus Leipzig)
Die Jury aus diesem Bereich würdigte noch weitere 12 Beiträge, siehe unten.
Preisträger des Sonderpreises der Fachjury: „Reiseführer Kikuria“ von SchülerInnen der Klasse 5b des Ferdinand-Sauerbruch-Gymnasiums Großröhrsdorf
Sie haben ein Medium gewählt, das passt. Das Medium, ein ziemlich traditionelles übrigens, haben sie sehr fantasievoll gestaltet und mit Überraschungen ausgestattet, die einem passieren können, wenn man es nur in die Hand nimmt. Es kann nämlich sein, dass sich das, was man in die Hand nimmt, ganz plötzlich auf eine sehr verblüffende Weise entfaltet und wir auf eine Landkarte sehen, obwohl wir doch gerade dabei waren, eine Geheimschrift kennenzulernen. Das Medium, von dem hier die Rede ist, ist ein Reiseführer, und er gehört zu einer Kollektion von sechs unterschiedlichen Exemplaren. Aber alle sechs Reiseführer sind geschrieben, gestaltet und ausgestellt worden, weil sie allen, die sich aufmachen nach Kikuria auf dieser Reise gute Begleiter sein wollen. Man kommt nicht nach Kikuria ohne Reiseführer. Und wenn man da ist, kann ein Reiseführer äußerst hilfreich sein. Ist schon ein Reiseführer praktisch, so sind es sechs erst recht, zumindest, wenn es solchen Spaß macht, mit ihnen auf die Reise zu gehen, wie jene, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b des Ferdinand- Sauerbruch- Gymnasiums in Großröhrsdorf um einen Platz beim ersten Kinderkunstpreis der LKJ Sachsen beworben haben. Nicht zu vergessen, wie praktisch diese Reiseführer für Kikuria sind, enthalten sie doch die unverzichtbaren Grußkarten, und für Schreibfaule schon fix und fertig, gestaltet und geschrieben, mit besten Grüßen aus Kikuria.Deshalb geht der Sonderpreis der Jury an die Gestalterinnen und Gestalter der sechs Reiseführer nach Kikuria. (Jury: Boris Michael Gruhl, Ehrenvorsitzender der LKJ aus Dresden und Maria May, Kunstpädagogin aus Leipzig)
Die Fachjury sprach außerdem zwei lobende Erwähnungen aus: Drucke und Bilder des Jugendkulturzentrums O.S.K.A.R.
Die Arbeit des Jugendkulturzentrums O.S.K.A.R. verdient besonderes Lob. Mit kreativen Einzelleistungen stechen die Arbeiten hervor. Sie besitzen Witz sowie Charme und sind eine gelungene Umsetzung des Landes Kikuria. Gern wären wir unter den verrückten Fabelwesen und würden mit diesen gemeinsam durch das Land reisen. Klasse 4b der Schule am Wald Mülsen mit dem Beitrag „Unser Zirkus Kikuria“
Ein weiteres Lob bekommt die Schule am Wald, Mülsen, mit ihrem Beitrag: "Unser Zirkus Kikuria".
Das Stück war lustig gespielt, jedes Kind bekam seine eigene Rolle, in welcher es voll aufgehen konnte. Der improvisierte Charakter machte die Vorführung liebenswert und gab ihr ein eigenes Gesicht. Die Kinder waren mit Freude bei der Sache ohne Quälerei oder Zwang und schön war auch zu sehen, wie Lehrer in einem Kinderbeitrag eine dienende Rolle übernehmen können, in dem sie mit entsprechender Zurückhaltung die Kulisse halten.
Besondere Würdigungen im Bereich der Bildenden Kunst + Literatur Hier möchten wir, die Kinderjury für Bildende Kunst und Literatur „nur“ einige Werke vorstellen, die wir besonders fanden:
1. Die Serie „Mein kleines Rasenstück“ von der Mittelschule Schleife - Es wirkt ausgelassen und frei und ist dabei genau und fein gemacht.
2. Das keramische Werk „Lasst die Kinder selber tun, was sie selber tun können“ – Es hat uns beeindruckt, dass es eine Gemeinschaftsarbeit war, die von behinderten Kindern geschaffen wurde und dass es so gut gelungen ist. (Landau-Gymnasium Weißwasser in Kooperation mit der Astrid-Lindgren-Schule)
3. Der Literaturbeitrag: „Das kikurianische Fahrrad“ vom Käferclub Riesa – es ist lustig, besonders lustig – eine niedliche Geschichte mit großem Ausdruck – von Abigaill Berger. „Ich glaube, als sie diesen Text geschrieben hat, hat sie selber lachen müssen“
4. Das Bild „unter Wasser“ von William Ruth aus Dresden – hier war die Geschichte, die William uns zu seinem Bild erzählte, besonders beeindruckend.
5. „Der Fuchs im Wald“ von Jette Heukendorf aus Weißwasser – Das Bild hat eine malerische Freiheit und einen starken Ausdruck. Man denkt, der Fuchs lauert in der Natur, obwohl es gar nicht wie Natur gemalt ist. Es ist eine wunderbare Farbkomposition, ein bisschen wie modern. „Toll, wie der Fuchs dort aus dem dunklen Gebüsch kommt. Er sieht aus wie vor einem Hühnerdiebstahl.“
6. Die Fotoserie „Ein Nachmittag mit meinen Freunden“ von Deborah Pasitka aus Leipzig – „Das ist eine tolle Idee, vorhandene Fotos von der Alltagswelt am Spielplatz am Computer zu bearbeiten, dass darin eine zweite Welt entsteht. Besonders die Hasen sind niedlich.“
7. Die 5 Katzenfiguren von den Kindern der Mittelschule Schleife sind besonders schön bunt und fantasiereich bemalt.
8. „Die bunte Welt Kikuria“ vom Keramikkurs im „Fritz“ aus Grimma. – Es ist ein plastisches Phantasieland, wo alles seinen Platz hat, vor allem Tiere. Das hat uns gut gefallen.
9. Das Bild „Fantasiawelt im Land Kikuria“ von Sarah Felten – Sarah hat ganz viele Stunden ganz phantasievoll und ganz fein und perfekt an dem Bild gemalt. Es ist sehr schön mit Farben gestaltet und hat uns gut gefallen.
10. „Die Elemente“ – von Kindern der Klasse 5/1 des Landau-Gymnasiums aus Weißwasser gestaltete Masken, die den Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft gewidmet sind. Man konnte gleich erkennen, welches Element zum Ausdruck gebracht wurde – es ist eine starke Arbeit.
11. „Es wird viel Musik gemacht in Kikuria“ von Max Wandel aus Leipzig. Max war sehr begeistert beim Zeigen seiner Bilder. Zu jedem Strich wusste er eine tolle Geschichte. Es hat etwas sehr Kräftiges, was Witziges und was Wildes.
12. „Kikuria, das ist ein Land, allen Kindern wohlbekannt“ von Zaza Leah Goerges und Schwester: sehr toll fanden wir die Zusammenarbeit der Schwestern.
Danke auch allen anderen Kindern, die Arbeiten eingereicht haben. Es haben uns noch viele andere gefallen, die wir nicht alle aufzählen können.

